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Gräser für den Garten im Überblick:

- Bambus
- Seggen & Binsen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Bambus - Gräser im Garten

Bambus gehört zu den Süßgräsern. Besonders charakteristisch sind die äußerst dekorativen Halme die sich zur Gestaltung im Garten hervorragend eignen.

Bambus bildet Horst oder lange Ausläufer. Ausläufer bildende Arten breiten sich stark aus, neigen dazu zu wuchern und anderen Pflanzen damit den Lebensraum zu entziehen. .

Das immergrüne Laub bleibt auch im Winter erhalten. Erst im Frühjahr wenn der Neuaustrieb beginnt, fällt ein Teil der alten Blätter ab.

Die exotische Pflanze kann sehr schön als Solitär gepflanzt werden, beispielsweise inmitten einer Rasenfläche. Wegen seines hohen und buschigen Wuchses eignet er sich als Sicht- und Windschutz.

Sehr kleinwüchsige Bambusarten eignen sich als immergrüne Bodendecker.

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

Pflanzung

Bambus bevorzugt einen hellen, aber nicht unbedingt vollsonnigen Standort. Der Boden sollte feucht sein, aber nicht zu Staunässe neigen.

Gepflanzt werden kann der Bambus zwischen März und Oktober. Hierzu muss ein ausreichend großes Loch gegraben werden, zwischen 60 cm und 1 m breit sollte es schon sein. Die Erde kann mit Kompost oder Langzeitdünger angereichert werden. Vor dem Einpflanzen sollte sich der Wurzelballen vollständig mit Wasser vollsaugen. Der Bambus wird etwas tiefer als im Topf eingepflanzt.

Bambus bildet je nach Wurzelsystem Ausläufer oder Horste. Da sich Ausläufer stark ausbreiten, neigen einige Bambusarten dazu über weite Flächen zu wuchern. Durch das Setzen von verrottungsfesten Rhizomsperren lässt sich das Wurzelwachstum in Zaum halten. Diese sollte idealerweise bereits bei der Pflanzung in einem Radius von 1 bis 2 m um die Pflanze herum eingesetzt werden. Die Sperre darf nicht vollständig in den Boden eingelassen werden, sondern die Oberkante sollte sich etwa 5 cm über der Erde befinden. 

Vermehren lässt sich Bambus durch Aussaat oder Teilung.

 

Pflege

Bambus ist eine äußerst robuste und widerstandsfähige Pflanze. Jedoch sollte er bei trockener Witterung regelmäßig bewässert werden. Die Wurzeln dürfen nie ganz austrocknen.

Im Frühjahr sollte die Pflanze gedüngt und der Wurzelbereich gemulcht werden.

Da abgestorbene und abgebrochene Halme den Wuchs von Bambus beeinträchtigen, sollten sie unbedingt entfernt werden. Die Halme können vom Hobbygärtner mit einer Astschere knapp oberhalb des Bodens abgeschnitten werden

 

 

 

Damit der Bambus nicht den ganzen Garten zuwuchert und aus der Form gerät, müssen ausläuferbildende Bambusarten im Zaum gehalten werden, Entweder durch Errichtung einer Rhizomsperre oder Abtrennen der Ausläufer mit einem scharfen Spaten. Besitzt man eine Rhizomsperre sollte diese jährlich kontrolliert und überstehende Ausläufer entfernt werden.

Teilen und Umpflanzen lässt sich Bambus nur schwer. Möchte man es dennoch wagen, sollte man diese Gartenarbeit im Mai ausführen. Um den Wurzelballen zu teilen wird man eine Astsäge benötigen, denn ein Spaten reicht hier nicht aus, dafür ist das Wurzelwerk zu kräftig.

Viele Bambusarten sind winterhart und benötigen keinen Winterschutz.