Hobbygaertner.nl durchsuchen:

 

© Horticulture - Fotolia.com

 

 

 

 

Gartenarbeiten - Balkon- und Terrassenbepflanzung

Herbst

Zum Herbst hin verblühen die meisten Balkonpflanzen. Einjährige Sommerpflanzen können nach dem Welken auf dem Kompost entsorgt werden. Nicht frostharte Stauden werden zum Überwintern an einen kühlen, jedoch frostfreien Ort gebracht.

Auch für den Herbst gibt es ein breites Sortiment an Blumen oder immergrünen Pflanzen, die den Balkon oder die Terrasse schmücken können. Herbstastern, Chrysanthemen, Sonnenhut, Fetthenne, Silberblatt, Veronika oder Heidegewächse, wie Erika, setzen farbliche Akzente. Bei einigen Sorten muss man darauf achten, dass man kleinwüchsige Arten wählt. Sehr schön kombinieren lassen sich diese Blumen mit niedrigwüchsigen, immergrünen Gehölzen oder Ziergräsern.

 


 

 

Wird frische Blumenerde für die Kästen und Kübel verwendet, ist eine zusätzliche Düngung nicht notwendig.

Die Pflanzen müssen auch im Herbst vor Austrocknung geschützt werden. Gegossen werden sollte allerdings nur bei frostfreien Temperaturen, da die Pflanzen sonst erfrieren könnten.

Jetzt bereits an den nächsten Frühling denken und die Zwiebeln und Knollen der Frühblüher in die Kästen und Kübel setzen. Damit die Zwiebeln nicht durch Staunässe faulen, empfiehlt sich eine Schicht aus Kies oder Blähton auf dem Gefäßboden.

Die Vorkehrungen für den Winter müssen bereits zeitig im Herbst getroffen werden. Manche Pflanzen sind so kälteempfindlich, dass sie bereits ab September in ihr Winterquartier müssen. Helle Kellerräume oder unbeheizte Treppenhäuser mit Temperaturen von 5 bis 10 °C sind ideal zum Überwintern. Dunkle Räume, wie Keller oder Garagen, eignen sich lediglich für laubabwerfende Gewächse.

Winterharte Pflanzen in Kübeln oder Kästen, die während der kalten Jahreszeit im Freien bleiben, kann man durch Schutzhüllen isolieren oder mit etwas Reisig abdecken.

 

 

 

 


 

 

Winter

Viele Balkonkästen und –kübel stehen während der Winterzeit leer. Dabei gibt es mittlerweile für jede Jahreszeit die passende Bepflanzung, selbst für den Winter.

Für Kübel eignen sich sehr gut immergrüne Zwergnadelgehölze, wie Wacholderstrauch oder Scheinzypresse, sowie niedrigwüchsige Buchsbäume. Efeu, Pfennigkraut und verschiedene Ziergräser bringen Abwechslung ins Spiel. Ebenso wie Zwergspindel, ein immergrüner Bodendecker mit teilweise farbigem Laub. Es gibt sogar frostharte, blühende Pflanzen, die im Winter farbliche Akzente setzen können. Hierzu zählen Schneeheide, Christrose, Zaubernuss und Echter Winterjasmin. Wenn der Kasten nicht komplett durchfriert, kann man diesen  im Winter auch mit Stiefmütterchen bepflanzen.

Gegen Ende des Winters fangen bereits die im Herbst gepflanzten Schneeglöckchen und Krokusse an zu sprießen.

Selbstverständlich muss auch die Winterbepflanzung bei trockener Witterung gegossen werden. Dies sollte jedoch ausschließlich an frostfreien Tagen erfolgen. Die Pflanzen im Winterquartier nicht vergessen. Sie müssen je nach Raumtemperatur alle paar Wochen sparsam gegossen und regelmäßig auf Schädlinge, Fäulnis und Pilzbefall kontrolliert werden. Verwelktes sollte entfernt werden, um  Pilzkrankheiten vorzubeugen. Während der Winterpausen keinesfalls düngen. Bei milden Temperaturen sollten vor allem trockene Räume gelüftet werden.

Robuste Pflanzen, die draußen überwintern, müssen nur bei sehr strengen Wintern mit anhaltenden starken Frostperioden ins Haus geholt werden. 

 

 

 

[Garten]
[Balkon Terrasse]
[Balkon Terrasse 2]
[Beete anlegen]
[Gehölzpflege]
[Gemüsegarten]
[Kräutergarten]
[Obst anbauen]
[Bodenbearbeitung]
[Komposthaufen]

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Impressum