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Pflanzenkrankheiten - Bakterien

Bakterien sind einzellige Mikroorganismen. Sie können in Form von geraden oder gekrümmten Stäbchen oder Kugeln auftreten und vermehren sich durch Sporen oder Teilung.

Als Schmierinfektion durch Mensch und Tier werden Bakterien auch auf die Pflanzen im Garten übertragen. Bakterien befinden sich an Gartengeräten, Saat- und Pflanzengut und werden durch Wind und Wasser transportiert. In Pflanzenresten können sie lange Zeit im Boden überdauern.

Im Gegensatz zu Pilzen können Bakterien nicht über intakte Oberflächen in die Pflanze eindringen. Sie sind auf kleine Risse, Wunden oder Spaltöffnungen im Pflanzengewebe angewiesen. Das Eindringen wird durch Feuchtigkeit bzw. eine feuchte Oberfläche zusätzlich erleichtert. Manche Bakterien bleiben an der Infektionsstelle, andere breiten sich in der gesamten Pflanze aus.

Fleckige, verfärbte oder faulende Blätter oder verkrüppelte Früchte deuten auf den Befall von Bakterien und eine damit verbundene Erkrankung hin. Bakterien können Pflanzen welken oder faulen lassen und sie können Tumore auslösen.

 

 

 

 

Vorbeugung

Der Bakterienbefall lässt sich in Grenzen halten, wenn man ein paar vorbeugende Maßnahmen einhält. Man sollte reines Saatgut und robuste Sorten kaufen. Pflanzen- und Gartenhygiene ist unheimlich wichtig. Gartengeräte und Schnittwerkzeuge regelmäßig reinigen und desinfizieren. Befallene Pflanzenteile oder bei starkem Befall die gesamte Pflanze entfernen. Aber nicht auf dem Kompost, sondern im Restmüll entsorgen. Sonst gelangen die Bakterien früher oder später wieder auf die Beete. Fruchtfolge und einen mindestens 3-jährigen Fruchtwechsel einhalten.

 

 

 

Bakterienkrankheiten

Feuerbrand gehört zu den meldepflichtigen Krankheiten, denn sie breitet sich sehr schnell aus und der Baum kann innerhalb weniger Monate absterben. Die Bakterien werden durch Wind und Regen sowie durch Insekten, wie Bienen, übertragen. Befallen werden vor allem Ziergehölze und Kernobst. Früchte und Blätter sehen verbrannt aus. Fruchtbüsche, Äste und Zweige sterben plötzlich ab. Nach dem Schneiden und Entfernen der befallenen Pflanzenteile müssen die Gartengeräte und Schneidewerkzeuge desinfiziert werden.

Die bakterielle Blattfleckenkrankheit tritt in erster Linie bei Kohlarten, aber auch anderen Kreuzblütengewächsen auf. Am Anfang erscheinen kleine, helle Flecken auf den Blättern, die sich mit der Zeit dunkler färben und vergrößern. Bis schließlich das Blatt vergilbt und abfällt. Oft werden die Erreger durch infiziertes Saatgut übertragen.

 

 

 

 

Vom Bakterienbrand/ Rindenbrand ist vor allem Steinobst, wie Kirsche, Pfirsich oder Pflaume, betroffen. Die Bakterien dringen über die Blattnarbe bzw. durch Wunden oder Risse in die Rinde ein und infizieren das Gehölz. Auf den Blättern erscheinen zuerst hellgrüne Flecken, die sich dann braun färben. An den Früchten bilden sich schwarze Flecken. Befallene Stellen müssen großzügig herausgeschnitten werden.

Die Tomatenwelke betrifft, wie bereits der Name verrät, Tomatenpflanzen. Durch infizierte Erde, befallene Samen oder über Verletzungen werden die Bakterien übertragen. Die Blätter färben sich braun, faulen und die Pflanze stirbt ab.