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Küchenkräuter und Gewürzpflanzen
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Bärlauch - Küchenkräuter und Gewürzpflanzen im Garten, Verwendung und Anpflanzung

Der Bärlauch, auch als Waldknoblauch oder Zigeunerlauch bekannt, gehört zu den Lauchgewächsen. Er ist eine ausdauernde, krautige Pflanze und wird zwischen 20 und 50 cm hoch.

Bärlauch sollte möglichst frisch verwendet werden, denn sein Aroma und seine Wirksamkeit gehen beim Trocknen verloren.
Bärlauch enthält ätherische Öle und viel Vitamin C. Er gilt deshalb als sehr gesund.

 

 

 

 

 

Verwendung


 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

Die gesamte Bärlauchpflanze ist genießbar. In der Küche werden jedoch vor allem die jungen Blätter und der Stängel verwendet. Sie erinnern in Geruch und Geschmack stark an Knoblauch und werden genauso zum Würzen verwendet. Mit Bärlauch lassen sich beispielsweise Fleischgerichte, Salate und Soßen verfeinern sowie Pesto, Dips und Kräuterbutter würzen. Beim Kochen wird der charakteristische Geruch und Geschmack des Bärlauchs vermindert.

Als Arzneipflanze wird der Bärlauch auch heute noch bei Magen-Darm-Verstimmungen und Blähungen eingesetzt. Die Inhaltsstoffe wirken entzündungshemmend, entschlackend und durchblutungsfördernd.

 

 

 

Anpflanzung

Bärlauch lässt sich leicht an einem schattigen Plätzchen im Garten anpflanzen. Der Boden sollte nährstoffreich und feucht sein. Bei guten Standortbedingungen verwildert er gern und bildet ausgedehnte Bestände.

Im April und Mai erscheinen die weißen, duftenden Einzel-Sternblüten, die in flachen Scheindolden zusammenstehen. Nach der Blüte können die kleinen, länglichen Zwiebeln geerntet werden. Anschließend zieht die Pflanze ihre oberirdischen Pflanzenteile ein.

Da Bärlauch hierzulande auch in freier Natur wächst, kann er teilweise auch dort gesammelt  werden. Allerdings sollte man dann sehr gute Kenntnisse über den Bärlauch besitzen, damit man die Pflanze nicht mit Maiglöckchen oder Herbstzeitlosen verwechselt. Diese sehen dem Bärlauch sehr ähnlich, sind jedoch stark giftig. Bereits einige Blätter davon können zum Tode führen. Am besten erkennt man den Bärlauch am typischen Knoblauchgeruch, wenn man die Blätter zwischen den Fingern zerreibt.