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Die Azalee - Sträucher und Hecken im Garten

Azaleen gehören zur Gattung der Rhododendren. Der große Unterschied zu den Rhododendren ist ihr Laubabwurf im Herbst. Azaleen sind also sommergrüne oder halbimmergrüne Sträucher, die ihr gesamtes Laub oder zumindest einen Teil davon im Herbst verlieren. Sie haben einen kleinen Stamm und einen dichten Wuchs. Die halbimmergrünen Azaleen haben einen eher kriechenden Wuchs und sind in der Regel niedriger.

Azaleen blühen je nach Sorte von Ende April bis Anfang Juni in den verschiedensten Weiß-, Gelb-, Rosa-, Rot- und Orangetönen. Die trompetenförmigen Blüten stehen häufig in Doldentrauben zusammen. Einige Sorten verströmen einen angenehmen, aber dezenten Duft.

Die Oberfläche der Laubblätter ist ledrig. Bei manche Arten nehmen die Blätter im Herbst eine attraktive Färbung an, bevor sie abfallen.

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

Diese schönen Blütengehölze werden sehr gern für Gärten und Parkanlagen verwendet. Sie eignen sich als Solitärpflanze, passen aber auch sehr gut zu anderen Heide- oder Moorbeetpflanzen. Kleinere Wuchsformen sind besonders für Pflanzgefäße geeignet.

Sofern Kinder oder Tiere, den Garten mit nutzen, ist Vorsicht geboten, denn Azaleen sind giftig.

 

Arten

Die Garten-Azalee Fabiola hat gefüllte, leuchtend rote Blüten und ist auch bei sehr kalten Witterungsverhältnissen frosthart.

Die Azaleensorte Feuerwerk hat einen aufrechten Wuchs und besticht durch auffällig rote und sehr große Blüten.

Die Garten-Azalee Satomi besitzt weit geöffnete Blüten in einem zart rosa Farbton.

Japanische Azaleen wachsen stark in die Breite und können bis zu 2 m hoch werden. Die Blütenfarbe ist häufig rosa bis orange. Ihre Blätter färben sich im Herbst rot und nur ein Teil des Laubes fällt anschließend ab.

 

Pflanzung

Wie die meisten Moorbeetpflanzen bevorzugen Azaleen saure, kalkarme Böden. Im Gegensatz zu den Rhododendren mögen Azaleen jedoch sonnige Standorte. Sie vertragen selbst pralle Sonne, kommen aber auch im Halbschatten gut zurecht.

Vermehren lassen sich Azaleen am besten durch Absenker. Hierzu wird ein bodennaher Trieb am Boden befestigt und mit etwas Erde bedeckt. An dem Triebende, das aus dem Boden ragt, entsteht eine neue Pflanze.

 

 

 

Pflege

Da Azaleen flach wurzeln, sollten sie bei trockenen Witterungsverhältnissen  ausreichend bewässert werden. Ist der Wurzelballen erst einmal ausgetrocknet und abgestorben, kann er kein Wasser mehr aufnehmen. Eine 5 bis 10 cm hohe Mulchschicht hält den Boden zusätzlich länger feucht.

Gedüngt werden kann im zeitigen Frühjahr vor der Blüte. Im Handel ist spezieller Rhododendron- und Azaleendünger erhältlich. Er enthält alle notwendigen Nährstoffe, wie Eisen, Kupfer und Mangan, im richtigen Mengenverhältnis. Ist die Pflanze gesund und blüht prächtig, ist eine Düngergabe nicht unbedingt erforderlich. Bei Azaleen ist vor allem beim Düngen weniger besser als zu viel.

Wegen der flachen Wurzel ist auch beim Unkrautjäten Vorsicht geboten. Direkt unter der Pflanze sollte nicht gehackt werden, um die direkt unter der Erdoberfläche befindlichen Wurzeln nicht zu verletzen.

In der Regel benötigen Azaleen keinen Rückschnitt. Sind sie jedoch zu groß oder aus der Form geraten, können sie nach der Blüte gestutzt oder pinziert werden. So kann der Strauch wieder in Form gebracht werden und zusätzlich erreicht man einen dichten,  kompakten Wuchs. Einen radikalen Rückschnitt sollte man jedoch besser lassen, denn die Gefahr, dass die Pflanze abstirbt ist sehr groß. Manchmal ist es besser die Pflanze dann lieber an einen anderen Standort zu verpflanzen. Dies sollte im zeitigen Frühjahr noch vor der Blüte geschehen oder auch im Herbst.

 

 

 

Die Samenansätze sollten nach der Blüte entfernt werden, um die Blütenentwicklung für das nächste Jahr zu fördern.

Azaleen sind frosthart. Manche Sorten trotzen sogar Temperaturen bis zu - 30° C. Jedoch besteht in trockenen Wintern unter Umständen die Gefahr, dass sie vertrocknen, da sie aus dem gefrorenen Boden kein Wasser ziehen können. Bei trockenem Wetter deshalb an frostfreien Tagen gießen.