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Anzuchtgefäße - Anzucht von Samen und Stecklingen

Für alle Samen oder Stecklinge die nicht direkt im Garten ausgebracht, sondern vorgezogen werden müssen, werden entsprechende Anzuchtgefäße wie Saatkisten, Anzuchtschalen oder Zimmergewächshäuser benötigt. Einige Samen und Stecklinge können im Schutz einer Haube oder im Frühbeet, Frühbeetkasten bei entsprechender Witterung auch gleich im Garten ausgebracht werden.

Flache Behälter wie Schalen oder Kisten werden gern für die Anzucht von Samen oder Stecklingen verwendet und gehören für jeden Hobbygärtner zur Grundausstattung. In diese Anzuchtgefäße wird die Saat in der Regel recht eng ausgebracht und die Jungpflanzen später dann durch Umtopfen oder Pikieren vereinzelt.

Anzuchtgefäße wie Saatkisten oder Anzuchtschalen werden überwiegend aus Kunststoff, mit oder ohne durchsichtige Kunststoffabdeckung, angeboten. Wer Saaten mit einem hohen Wärmebedarf ausbringen möchte, kann dafür Saatkisten aus Styropor verwenden.

 

 

 

 

Die Anzuchtgefäße mit Abdeckung werden gern auch als Minigewächshäuser oder Zimmergewächshäuser bezeichnet und einige Modelle sind sogar mit elektrisch beheizbarer Bodenplatte erhältlich. Sie haben den Vorteil, dass sie die Feuchtigkeit besser halten und man sich eine ständige Bewässerung sparen kann. Das verdunstende Wasser schlägt sich an der Abdeckung nieder und läuft an den Seitenwänden wieder in die Anzuchterde zurück.

Größere Samen oder Stecklinge kann man in Multitopfplatten oder kleineren Töpfen mit etwa 6 bis 10 cm Durchmesser ziehen. Hier können Plastiktöpfe, Tontöpfe, Jiffy-Pots, Paperpots oder auch Torfpresstöpfe zum Einsatz kommen. Die letzten 3 Topfvarianten können später im Garten direkt mit eingepflanzt werden und verrotten im Boden.

 

 

 

 

Anzuchterde, Aussaaterde, Vermehrungserde

Die Anzuchterde ist eine spezielle Substratmischung für die Anzucht von Pflanzen für den Garten. Sie muss eine spezielle Struktur aufweisen, damit die sehr zarten Wurzeln der Keimlinge sich entsprechend entwickeln können. Die Anzuchterde sollte Wasser gut speichern können und einen  entsprechenden Sauerstoffgehalt aufweisen.

Zum Schutz vor Krankheiten oder Pilzbefall ist es wichtig, dass die Erde keimfrei ist. Da Sämlinge keine hohen Salzkonzentrationen vertragen, sollte das Substrat nährstoffarm sein.

Der findige Hobbygärtner kann sich die Anzuchterde selbst mischen. Der Kauf fertiger Mischungen ist in der Regel allerdings wesentlich einfacher. Häufig werden auch nur geringe Mengen an Erde benötigt. Im Handel sind passende Produkte als Vermehrungserde, Anzuchterde oder auch Aussaaterde gekennzeichnet.

 

 

 

 

Frühbeetkasten

Kalte Frühbeetkästen dienen dazu die Wachstumsperiode von winter- oder halbwinterharten Pflanzen zu verlängern oder vorzuverlegen. Sie schützen vor Wind und winterlicher Kälte draußen. Im Frühjahr wird das Frühbeet zur Abhärtung von jungen Pflanzen verwendet, die im Warmen vorgezogen wurden. Außerdem sind sie als Winterquartier für Kübelpflanzen geeignet. Man kann das Frühbeet auch zur Anzucht aus Saatgut oder Stecklingen nutzen.

Die Wände des Frühbeetkastens bestehen entweder aus Glas, Kunststoff, Holz oder Ziegel.

Die Fenster sollten möglichst abnehmbar oder verschiebbar sein, damit die Pflanzen bei milder Witterung im offenen Kasten abgehärtet werden können. Zur Not genügen jedoch auch Klappfenster.

Kästen mit Aluminiumgerüst sind leicht, mobil zu verwenden und können flexibel aufgestellt werden. Feststehende Kästen müssen so platziert werden, dass sie im Winter und Frühjahr viel Licht bekommen und trotzdem möglichst etwas geschützt stehen.

Ein Frühbeetkasten sollte eine Mindestgröße von 1,2 m x 0,6 m besitzen. Um ausreichend Schutz zu bieten, benötigt man eine gute Isolierung. Bei warmem Wetter ist eine gute Belüftung unerlässlich.

Hauben oder Folientunnel

Statt eines Frühbeets kann man auch flexible Hauben oder Folientunnel verwenden. Sie können an Ort und Stelle über die jeweiligen Gewächse gestülpt werden. Vor allem im Gemüsebeet finden sie Anwendung. Aber auch für Zierpflanzen oder Sämlinge, die wärmebedüftig sind, eignen sie sich. Sie können aus Kunststoff oder Glas bestehen. Wenn keine besonders hohen Temperaturen benötigt werden, kann durchsichtige Folie eine durchaus preiswerte und auch gute Alternative sein.