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Die Anemone - Stauden im Garten

Anemonen oder auch als Windröschen bezeichnet, gehören zur Familie der Hahnenfußgewächse und sind häufig im Garten anzutreffen.

Sie können zwischen 10 cm und 1,2 m hoch werden. Je nach Art blühen sie im Frühjahr, Sommer oder Herbst. Es gibt sie mit den unterschiedlichsten Blütenfarben, weiß, gelb, grün, rosa, rot, purpurn oder blau. Die sich aus den verwelkten Blüten entwickelten Balgfrüchte enthalten die Samen.

Die Blätter können geteilt oder gelappt, die Blattränder gezähnt oder glatt sein.

Anemonen besitzen Rhizome oder Knollen, in denen sie wertvolle Nährstoffe speichern und durch die sich die Pflanze durch Teilung vermehren lässt.

In größeren Gruppen gepflanzt, wirken Anemonen ansprechender als einzeln stehend.

Viele Arten werden gern als Zierpflanzen im Garten verwendet. Wegen ihrer unterschiedlichen Wuchshöhen, Blütezeiten und Blütenfarben sind sie vielseitig einsetzbar. Sie eignen sich für Staudenbeete oder den vorderen Bereich von Gehölzrabatten. Die niedrigwüchsigen Arten können sehr gut als Steingartengewächs dienen. In der Homöopathie findet der frisch gepresste Pflanzensaft Anwendung.

Anemonen sind schwach giftig. Durch Trocknung oder Erhitzung kann die toxische Wirkung jedoch aufgehoben werden.

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

Arten

Über 100 verschiedene Anemonenarten sind bekannt.

Das Buschwindröschen gehört zu den im zeitigen Frühjahr blühenden Anemonen. Es wird zwischen 10 und 25 cm hoch und besitzt einen kriechenden Wurzelstock. Die Blütenfarbe ist weiß mit zahlreichen gelben Staubblättern und Stempeln.

Noch früher, bei milden Temperaturen bereits ab Februar erscheinen die Blüten der Strahlenanemone. Es gibt sie in Weiß, Rosa oder Dunkelblau. Sie erreicht eine Wuchshöhe von 10 bis 15 cm.

Gegen Ende des Sommers stellt die Japan-Anemone ihre edlen Blüten zur Schau. Sie sind weiß oder hellrosa mit auffällig gelben Staubgefäßen. Das Laub wächst an der Pflanzenbasis dicht und wird nach oben hin lichter. Auch von der Größe her sind die Blätter oben kleiner als unten. Sie sind dunkelgrün und gelappt. Die Pflanze kann Wuchshöhen bis zu 1,2 m erreichen.

Die Herbstanemone wird zwischen 30 cm und 1 m hoch. An den behaarten Blütenstielen erscheinen ab Juli die gefüllten oder ungefüllten Blüten. Sie blühen bis in den späten Herbst hinein in den unterschiedlichsten Farben, weiß, rosa, purpurn oder rot.

Pflanzung

Anemonen bevorzugen einen sonnigen oder halbschattigen Standort. Normale Gartenerde ist ausreichend. Sie sollte nur gut durchlässig und ohne Staunässe sein.

Gepflanzt wird idealerweise zwischen Frühherbst und Frühjahr.

Die Stauden lassen sich leicht durch Teilung vermehren. Die Teilung sollte ebenfalls in der Vegetationspause zwischen Frühherbst und zeitigem Frühjahr durchgeführt werden. Im Winter lassen sich Wurzelstecklinge schneiden und im Frühbeet bewurzeln.

Unter guten Standortbedingungen breitet sich die Anemone durch ihre kurzen Ausläufer von selbst aus ohne jedoch zu wuchern.

Grundsätzlich ist die Vermehrung durch Samen zwar möglich, aber doch sehr unüblich, da sie im Vergleich zur Teilung wesentlich mehr Mühe und Zeit kostet.

 

 

 

Pflege

Die Anemone sollte im Frühjahr mit etwas Kompost versorgt werden, denn sie benötigt ausreichend Nährstoffe für die Blütenbildung.

Grundsätzlich ist die Staude frosthart. Jungpflanzen und frisch geteilte Pflanzen sind jedoch etwas empfindlicher und überstehen den ersten Winter besser mit einer dicken Schicht Laub oder Reisig.

Die jungen Triebe werden oft von Schnecken heimgesucht und Raupen lieben die Blätter und Blütenknospen der Anemone.